Kolpingwerk Landesverband RLP

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Grüß Gott,
wir heißen Sie herzlich Willkommen auf der Homepage des Kolping Landesverbandes Rheinland-Pfalz.
Als Landesverband sind wir die politische Vertretung der Kolping-Diözesanverbände Mainz, Limburg, Speyer und Trier mit ihren jeweiligen Kolpingsfamilien im Land Rheinland-Pfalz.
Diese Aufgabe nehmen wir wahr, indem wir u.a. Kontakte zu zahlreichen kirchlichen Verbänden, den Fraktionen im Landtag, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Katholischen Büro in Mainz halten und unsere Ideen und Vorstellungen zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen einbringen.
Die Vernetzung unserer Diözesanverbände und die Vertretung in verschiedenen Bundesgremien des Kolpingwerks Deutschland ist eine weitere wichtige Aufgabe des Landesverbandes.
Herzlich laden wir Sie ein, auf unserer Seite etwas zu stöbern. Besuchen Sie auch einmal die Seiten unserer Diözesanverbände, um sich über das breitgefächerte Angebot unserer Kolpingsfamilien zu informieren.
Für Anregungen sind wir immer sehr dankbar. Bitte nutzen Sie hierfür unser
Kontaktformular.

Herzliche Grüße
Andreas W. Stellmann
Landesvorsitzender Kolpingwerk Rheinland-Pfalz







Für eine Rente, die den Lebensunterhalt sichert
 
Mainz: Landesdelegiertenversammlung der ACA-Rheinland-Pfalz - Neuwahlen: Roland Reinig und Thomas Bettinger aus der Diözese Speyer in Vorstand gewählt
 
Mainz / Kaiserslautern (12.04.2018 / aca­_mk) -  Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) in Rheinland-Pfalz, bestehend aus den Diözesanverbänden von Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Kolpingwerk der Bistümer Limburg, Mainz, Trier und Speyer, im Mainzer Kolpinghaus. 25 Delegierte und Gäste konnte der Landesvorsitzende Martin Plail, (Bitburg), begrüßen.
 
Referent des Studienteils war der Vorsitzende der ACA Bayern, Dieter Wagner, Schweinfurt, seitens der KAB einer der Mitentwickler des Rentenmodells der Katholischen Verbände. Der Referent zeigte auf, dass prekäre Arbeitsverhältnisse, schlecht bezahlte Arbeit und unterbrochene Erwerbsbiografien dafür „sorgen“, dass immer weniger Arbeitnehmer/innen in der Lage sind, eine existenzsichernde Alterssicherung aufzubauen. Mit niedrigen Löhnen, wie z. B. dem Mindestlohn, könne allenfalls eine gesetzliche Rente in Höhe der Mindestsicherung erreicht werden. Hinzu komme noch die beabsichtigte Absenkung des Rentenniveaus.  
 
Für eine den Lebensunterhalt sichernde Rente im Alter brauche es eine wirkliche Reform der gesetzlichen Rentenversicherung, nicht ein Drehen an den verschiedenen Stellschrauben, so Wagner. Deshalb hätten die Katholischen Verbände ein Rentenmodell in die gesellschaftliche Diskussion eingebracht, welches durch die Einführung einer Sockelrente in Höhe der Grundsicherung drohende Altersarmut verhindere. Die Sockelrente, so das Rentenmodell, ergänze die bisherigen Säulen der Alterssicherung. Ihre Finanzierung soll über das zu versteuernde Einkommen von allen Bürgerinnen und Bürgern und einen ergänzenden Bundeszuschuss erfolgen. Ferner sehe das Modell eine besondere Alterssicherung von Frauen vor u.a. durch bessere Anerkennung von Erziehung- und Pflegezeiten. Ein besonderer Vorteil dieses Modells wäre, so der Referent, dass die Ansprüche daraus rechtverbindlich erworben würden und die Empfänger diese ohne Bedarfsprüfung bekämen. Dieter Wagner warb dafür, dieses Modell mit den Verantwortlichen in der Politik zu diskutieren. Zur Umsetzung sei ein politischer Druck von unten notwendig, um Handlungsbedarf zu erzeugen.
 
Das positive Wahlergebnis bei den Sozialwahlen 2017 stellte Martin Plail (Bitburg), der Landesvorsitzende der ACA Rheinland-Pfalz, in den Mittelpunkt seines Jahresberichts. Die Wahlwerbung in den Mitgliedsverbänden hätte mit dazu beigetragen, bei den bundesunmittelbaren Sozialversicherungsträgern wie der Deutschen Rentenversicherung Bund, der BARMER und der DAK Sitze in den Vertreterversammlungen und Verwaltungsräten zu erringen. Erfreulich sei, dass der ACA-Bundesverband 30 zusätzliche Versichertenvertreter benennen konnte. Ein herzliches Dankschön richtete der Landesvorsitzende an die fast 100 Mandatsträger in den Verwaltungsräten der DRV Rheinland-Pfalz, der AOK Rheinland-Pfalz / Saarland, der IKK Südwest und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Er dankte den Mitgliedern in den Widerspruchsausschüssen der Kassen ebenso, wie den Versichertenberater/innen und ehrenamtlichen Richtern der Sozial- und Arbeitsgerichte.
 
Bei den Neuwahlen zum Landesvorstand wurde Martin Plail in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt. Für Michael Kercher (Mutterstadt, KAB Speyer), langjähriger stellvertretender Landesvorsitzender, wurde Roland Reinig (Speyer, KAB Speyer) gewählt. Als weitere Stellvertreter wiedergewählt wurden Clemens Henzler (Nauort, Kolpingwerk Limburg) und Thomas Bettinger (Kaiserslautern, Kolpingwerk Speyer).


Verabschiedung von Michael Kercher, der mehr
als 30 Jahre das Amt eines Stellv. Landesvorsitzenden
der ACA Rheinland-Pfalz ausgeübt hat (v.li.n.re.):
Landesvorsitzender Martin Plail, Michael Kercher und
Landesgeschäftsführer Martin Mohr.














Der neugewählte Vorstand der ACA Rheinland-Pfalz (v.li.n.re.): Thomas Bettinger, Clemens Henzler,
Roland Reinig, Landesvorsitzender Martin Plail und Geschäftsführer Martin Mohr.


Kolpingwerk DV Speyer in Israel
Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land >>
Keine Werbung für Schwangerschaftsabbrüche!
Kolpingwerk im Bistum Limburg kritisiert die geforderte Abschaffung des § 219a StGB
Frankfurt, 14.3.2018
„Als katholischer Sozialverband ist für uns die Würde des Menschen unantastbar. Das gilt vor allem für das ungeborene Leben“, so Diözesanvorsitzender Stefan Fink. „Dieses Leben zu schützen muss Auftrag von Staat, Kirche und Gesellschaft sein“.
Deshalb fordert das Kolpingwerk Limburg die neue Bundesregierung auf, am Paragraph 219 a StGB in der jetzigen Form festzuhalten. Ein Schwangerschaftsabbruch darf nicht als „normale“ medizinische Dienstleistung angesehen werden. Das wäre bei einer Abschaffung des Werbeverbotes jedoch der Fall, denn grundsätzlich ist ein Schwangerschaftsabbruch rechtswidrig und nur unter klar gefassten Bedingungen – bei medizinischen oder kriminologischen Indikationen – in den ersten drei Monaten straffrei.
Für eine Schwangere im Konflikt, ob sie ihr Kind bekommen soll, ist es nur in einer ergebnisoffenen Beratung möglich, alle Umstände und Möglichkeiten zu besprechen, die zu einer Entscheidung für oder gegen das Leben führen. Eine solche Beratung muss daher unabhängig und frei von finanziellen Interessen sein. Deshalb dürfen diejenigen, die beraten, auch keinen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Das Werbeverbot für Abtreibung dient ebenso dem Schutz vor Manipulationen derjenigen, die mit Abtreibungen Geld verdienen.
25.10.2017
Kolpingwerk Diözesanverband Speyer: Diözesanversammlung
„Die Be­kämp­fung          von Flucht­ur­sa­chen ist ei­ne glo­ba­le Her­aus­for­de­rung          un­se­res Jahr­hun­derts“.          Das sagt das Kolpingwerk in der Diözese Speyer in einer          einstimmig          verabschiedeten Erklärung in Bobenheim. Als weltweit agierende          soziale Organisation          „neh­men          wir uns und An­de­re in die Ver­ant­wor­tung. Wir for­dern          da­zu auf, ver­ant­wort­lich          zu le­ben und zu han­deln, Mut zu zei­gen, wenn es dar­um          geht, Flucht­ur­sa­chen          zu be­kämp­fen“, sagte der Autor des Grundlagenpapiers, Walter          Rung          (Hochspeyer), verantwortlich im Diözesanvorstand für den          Aufgabenbereich Eine Welt          / Nachhaltige Entwicklung und Partnerschaft mit Brasilien, vor          den 80 Delegierten          der Diözesanversammlung im Katholischen Pfarrheim St.          Antonius.
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18.10.2017
Richard Fechtner ausgezeichnet
Der langjährige Diözesansekretär des Kolpingwerks Diözesanverband Trier, Richard Feichtner (Foto, Mitte), wurde mit der goldenen Ehrennadel des AOK-Bundesverbandes ausgezeichnet. Weiter >>
Kolpingwerk Diözesanverband Speyer: 70 Jahre Diözesanwallfahrt in Bockenheim
Pressebericht aus der Bistumszeitung "der pilger" >>
05.07.2017
Stellungnahme des Landesvorstandes zur Entscheidung des Deutschen Bundestages zur „Ehe für alle“
Der Unterschiedlichkeit von gleichwertigen Lebensformen adäquat Rechnung tragen
Kolping: Stellungnahme des Landesvorstandes zur Entscheidung des Deutschen Bundestages zur „Ehe für alle“ – Grundgesetzergänzung vorgeschlagen >>
Artikel aus der Bistumszeitung "der pilger" >>
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